| Dokumente zur Naturerfassung Anmerkungen zur Physik | Erstellt Juni 02 © Leibniz (reink.) |
Durch den Elektromagnetismus bindet sich die Elektrizität an die ausprägende Einheit (Kether) zurück. Das Mittel der Rückbindung ist der Magnetismus.
Die Maxwellschen Gleichungen bestehen aus zwei Gleichungsgruppen, die durch eine dritte Gleichungsgruppe für isotrope Stoffe ergänzt wird. Die Maxwellschen Gleichungen lauten der Reihe nach:
1. Q = integral(ρdV) (Gleichung über den Ladungsfluss)
2. ringintegral(BdA) = 0 (Gleichung über den magnetischen Fluss)
3. ringintegral(Eds) = - integral((dB/dt)dA) (Magnetisches Induktionsgesetz)
4. I + integral((dDI/dt)dA) = ringintegral(Hds) (Elektrisches Induktionsgesetz)
5. DL = εE (Gleichung über die Ladungsdichte)
6. DI = κE (Gleichung über die Stromdichte)
7. BI = μB (Gleichung über die Induktion)
A = Fläche
I = Verschiebungsstrom
s = Wegstrecke
t = Zeitspanne
V = Volumen
ρ = Dichte
B = magnetische Flußdichte (Raumvektor)
E = elektrische Feldstärke (Raumvektor)
H = magnetische Feldstärke (Raumvektor)
DL = Ladungsdichte (Raumvektor)
DI = Stromdichte (Raumvektor)
ε = elektrische Feldzahl
μ = magnetische Feldzahl
κ = Induktionszahl
Die erste Gleichungsgruppe differenziert den Charakter der Elektrizität vom Charakter des Magnetismus. Der Charakter der Elektrizität ist fließend (Wasser), der Charakter des Magnetismus ist fest (Erde). Daraus folgt, dass elektrische Felder Quellenfelder, magnetische Felder dagegen stationäre Felder sind. Im Fließenden können die antithetischen Ausprägungen der Dialektik auseinandertreten. Daraus folgt, dass Quellenfelder durch losgelöste positive oder negative Ladungen bestimmt werden können. Im Festen treten die antithetischen Ausprägungen der Dialektik immer zusammen auf. Daraus folgt, dass stationäre Felder immer beide Pole (Nord- und Südpol) enthalten.
Die zweite Gleichungsgruppe integriert den Magnetismus in die Elektrizität. Das Mittel der Integration ist die Induktion. Die magnetische Induktion entsteht durch die Rotation des elektrischen Felds. Die elektrische Induktion entsteht durch die Verschiebung des magnetischen Felds.
Die dritte Gleichungsgruppe setzt die drei physikalischen Größen Ladungsdichte, Stromdichte und Induktion ins Verhältnis zur Empfänglichkeit des betreffenden Stoffs für die Elektrizität (These), den Magnetismus (Antithese) und die Induktion (Synthese).