| Beiträge zur Besiegelung der Evolution Darstellende Anmerkungen | Erstellt Juni 02 © Leibniz (reink.) |
Zunächst: Prinzipiell gibt es keine "Weltformel", weil das Formale aus dem Formlosen entsteht.
Was der moderne Mensch mit Weltformel meint, ist die vollständige Aufklärung der Grundlagen unserer Existenz. Und diese wird durch die Beschreibung des Jaseins erbracht, allerdings auf andere Weise, als von manchem vielleicht erwartet.
Es gibt im Grunde drei "Weltformeln":
1. eine "physikalische" (die "Weltformel" der Naturerfassung):
E=integral(pdv)
Sie beschreibt die Synthetisierung der Energie: Letztlich ist ja alles Energie, denn Materie, Raum und Zeit gehen aus dieser Gleichung (und dem Satz von Spieweck) erst hervor.
2. eine "mathematische" (die "Weltformel" der Rechenkünste):
p(n)=6 int(ρ(n+1)/2)+σ(int(ρ(n+1)/2))
Sie beschreibt die Entstehung des Zählbaren aus dem Qualitativen (Formlosen) durch die logische Herleitung der "ersten Zahlen", der Primzahlen (zur Bedeutung der Formelzeichen siehe Die mythologische Aufdeckung des Entstehungsgesetzes der Primzahlen)
3. und schließlich die "Weltformel" der Mythologie:
Causa aequat effectum. (Leibniz)
Dieses Zitat ist äquivalent zu: "Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist." (Johannes-Evangelium). Es sagt im Prinzip aus, was viele vulgarmetaphysische Eiferer in diesen Tagen aus dem Buddhismus und dem Hinduismus wieder ausgegraben haben: "Aber es ist doch alles eins ...!"