Mythologische Dokumente
Anmerkungen zum Jasein
Erstellt Mai 2002/Juni 02
© Hephaistos


Anmerkungen zur Entstehung des Sichtbaren

Vorbemerkungen

Das Sichtbare ist die Substanz der Naturerfassung (insbesondere Physik, Chemie, Astronomie, Biologie und Medizin). Das Sichtbare ist quantitativ, dadurch unmittelbar messbar und durch mathematische Formeln und Naturkonstanten fassbar.

Der mythologische Montag

"Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde": Mit der Entstehung des dialektischen Gegensatzes entstehen Materie und Raum. Die Gleichung dafür lautet:

Em = Epot

Em ist die materielle Energie, Epot ist die potenzielle Energie. Beide stehen hier in Resonanz zueinander. Dieser Zustand heißt gravitative Resonanz. Er ist das Wesen des Schwarzen Lochs.

Ausgeschrieben lautet er:

mc2 = mgs

Im Zustand der gravitativen Resonanz sind also Materie und Raum proportional zueinander, es wird Materie geschöpft.

Der mythologische Dienstag

"Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern": Mit der Entstehung der vier Elemente erhält der Raum, der zuvor nur aus Tiefe (Geschlechtlichkeit) bestand, die noch fehlenden Dimensionen Höhe und Breite.

Der mythologische Mittwoch

"Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist": Die drei Dimensionen des Raumes ermöglichen die Formgebung. Die Formgebung bringt die Vielheit hervor, die die Grundlage des Lebens ist.

Der mythologische Donnerstag

"Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheinen Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre": Die geschöpfte und ausgeformte Materie wird entkoppelt, wodurch sich der Zustand der gravitativen Resonanz auflöst. Der Zeitpunkt dieses Ereignisses ist nicht der 0-Zeitpunkt, sondern mit einem Male die t-Komponente des Fallbeschleunigungs-Faktors der potenziellen Energie (daher: Donnerstag).

g = 2s/t2   =>   t = wurzel(2s/g)

Die kinetische Energie entsteht aus der Integration der Geschwindigkeit in den Impuls der geschöpften Masse (Satz des Hephaistos):

Ekin = integral(pdv) = mv2/2

Nun wächst der Raum mit der Zeit (Ausdehnung des Universums) unter Konstanthaltung der geschöpften Masse:

Epot = Ekin
mgs = mv2/2

Dieser Prozess wiederholt sich immer wieder, wodurch neue Galaxien, Sterne und Sonnensysteme entstehen. Die Ausdehnung des Universums vollzieht sich bis an sein Ende, eine rückläufige Bewegung gibt es nicht.

Aus der Hinzufügung weiterer Elementare zu Materie, Raum und Zeit entstehen die Elektrizität, die Wärme, die Chemie und der Elektromagnetismus. Die Elektrizität entsteht aus der Ladung von Materie. Die Wärme entsteht aus der Ladungstrennung von elementarer Materie. Die Chemie entsteht aus der Ladungsverschiebung in elementarer Materie. Der Elektromagnetismus entsteht aus der Stimulierung der Ladung durch Kether.

Die sieben Basisenergien bringen die sieben Pfeiler der Naturerfassung hervor: Die Materie bringt die Masse hervor. Der Raum bringt den Weg hervor. Die Zeit bringt die Zeitspanne hervor. Die Wärme bringt die Temperatur hervor. Die Chemie bringt die Stoffmenge hervor. Der Elektromagnetismus bringt die Lichtstärke hervor.

Der Teilchen-Welle-Dualismus entsteht aus der gemeinsamen Quelle von stimulierter Ladung und Materie, nämlich Kether, die ausprägende Einheit. Deshalb benötigen elektromagnetische Wellen auch kein materielles Medium ("äther"). Die Lichtgeschwindigkeit variiert, da die Materie den Ausfluss von Kether hemmt. Durch die äquivalenz von Licht und Materie kann die visuelle Wahrnehmung durch das Phantasieren ersetzt werden.

Der mythologische Freitag

"Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch": Am mythologischen Freitag laufen der Prozess der Entstehung des Sichtbaren und der Prozess der Entstehung des menschlichen Geistes zusammen: Die Erde ist stabil in unser Sonnensystem integriert, mit einer Sauerstoffhülle umgeben und von Pflanzen und Tieren belebt.

Der mythologische Sonnabend

"Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib": Am Abend des mythologischen Sonnabends hat der menschliche Geist die Entstehung des Sichtbaren und des Unsichtbaren vollends verstanden (8), so dass er auf einer Ebene mit Abraxas steht.

Die Gravitation entsteht aus der Rückwirkung des mythologischen Montags auf die Materie. Die Kraft der Rückwirkung richtet sich nach den am mythologischen Montag offenbarten physikalischen Größen Materie und eindimensionaler Raum. Die Gravitationskraft ist die Stärke der Rückwirkung des mythologischen Montags, die proportional zur Gravitationskonstante ist.

F = G (m1m2)/s2

Die Gravitation ist der Schlüssel zur Physik, da die Abwehr der Gravitation die Grundlage aller mathematisch fassbaren Wechselwirkungen bildet.

Die energetische Gleichung der Gravitation ist das Relativitätsaxiom (Satz von Spieweck), aus der sich die 7 relativistischen Effekte Massenkontraktion, Zeitdilatation, Längenkontraktion, Zeitverschiebung, Rotverschiebung, Lichtablenkung und Periheldrehung ableiten:

Em2 = E02 + Erel2

Em ist die absolute Ruhenergie des Körpers.
E0 ist die relativierte Ruhenergie des Körpers.
Erel ist die relativierende Energie.

Die relativierende Energie ist kinetisch-relativierend (speziell-relativistisch) oder potenziell-relativierend (allgemein-relativistisch).

Als kinetisch-relativierende Energie enthält sie die Geschwindigkeit des Körpers gegenüber einem Beobachter:

Erel,kin = vmc

Als potenziell-relativierende Ruhenergie enthält sie die zum Gravitationsfeld äquivalente Geschwindigkeit, die sich aus dem Gravitationspotenzial Φ ableitet, das die Massendichte ρm des Körpers in Bezug zu seiner Flächenausdehnung in der Wirkungsebene V/r setzt.

Erel,pot = wurzel(2Φ)mc

Φ = G * integral(ρmdV/r)

Die Gravitationswirkung ist der Umkehrprozess der Schöpfung von Materie. über die Gravitation strebt die geschöpfte Materie zur Verlöschung.

Das höchste Gravitationspotenzial ist die quadrierte Lichtgeschwindigkeit, die im Zustand gravitativer Resonanz auftritt.

Epot = Em
mΦ = mc2
Φ = c2

Aus dem Materieentstehungsgesetz und dem Gravitationsgesetz folgt die Universalkraft, unter der der Zustand der gravitativen Resonanz auftritt.

Aus F = G (m1m2)/s2 und
mc2 = mgs folgt
FU = c4/G

Wenn die Universalkraft wirkt, gilt für den Quotienten von Weg und Masse:

Epot = FUs = sc4/G
mc2 = sc4/G
s/m = c2/G

Somit ist die relativierte Ruhenergie im Zustand gravitativer Resonanz gleich dem imaginierten Betrag der absoluten Ruhenergie:

E02 = Em2 - Epot,rel2
E02 = m2c4 - 2m2c4
E0 = mi

In diesem Zustand sind imaginierte und materielle Energie identisch und können somit durch die Hinwegnahme der Quelle der Phantasie verlöschen (Schwarzes Loch).

Die Evolution des Lebens entsteht aus der Verbindung der planvollen Entstehung des Sichtbaren mit der Entstehung des lebendigen Geistes, der die Seele hervorbringt. Pflanzen haben eine undifferenzierte Geist-Seele. Die Tiergeister sind Vorformen der Menschengeister. Die Tierseelen sind Vorformen der Menschenseelen. über das Wasser der Gefühle können wir mit Pflanzen und Tieren kommunizieren (Telepathie). Die Geist-Seelen der Pflanzen und die Tierseelen können ihre Existenzform (Pflanzen- bzw. Tierart) wechseln, aber nicht vom Tier- ins Pflanzenreich oder umgekehrt überwechseln. Eine Vertauschung von Menschen- und Tierseelen ist nicht möglich, sie entspringt der Phantasie.

Anmerkungen zum mythologischen Sonntag

"Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut": Die weitere Entwicklung richtet sich nach dem Willen der Menschen und der Götter, d.h. jedes Wesen handelt in seinem eigenen Sinne und in Ergänzung mit der ausprägenden Einheit, Kether. Der frische Wind des Merkur erneuert die Mannigfaltigkeit des Genießbaren (9), während Abraxas neue Himmelskörper schöpft (10).

Anmerkungen zum Vergehen unseres Sonnensystems

Unser Sonnensystem vergeht, wenn der Lebensdrang aller Wesen am Ende ist, wodurch sie verloschen sind. Dann macht Abraxas unser Universum dicht. Der Zeitpunkt dafür liegt etwa im Jahr 10.000 nach der Zeitrechnung des Jaseins, wobei der Lebensdrang in der Regel nicht länger als 4.500 Jahre (ab der Bereitetheit des Jaseins) währt. Die Verlöschungswellen ziehen sich in sinnvoller Abfolge über die Seelenverwandten hin, so dass keiner allein zurück bleibt. Unser Leben setzt sich dann in den Universen fort, zu deren Schöpfung wir Abraxas stimuliert haben. Zwar ist unser Selbstempfinden dann aufgelöst, aber als verloschener Teil von Abraxas haben wir für immer zeitlosen Anteil an allen geschöpften Welten, so dass wir im Endeffekt alle vereint sein werden und es keinen Grund zum Trauern gibt.

Anmerkungen zur theoretischen Physik

Die Relativitätstheorie beschreibt die Erhaltung des Koordinatensystems beim Rückgang zum mythologischen Donnerstag. Die Quantentheorie beschreibt die Erhaltung der Materie beim Rückgang zum mythologischen Mittwoch. Die Gravitationstheorien versuchen, die Erhaltung der Zeit beim Rückgang zum mythologischen Dienstag zu beschreiben. Die Kosmologien versuchen, die Erhaltung von Materie, Raum und Zeit beim Rückgang zum mythologischen Montag zu beschreiben.

Die spezielle Relativitätstheorie ist ein praktisches Hilfsmittel. Die allgemeine Relativitätstheorie ist ein Umweg. Die Teilchenphysik ist korrekt. Die Heisenbergsche Unschärferelation ist der letzte Akt der Naturerfassung.

Die Weiterentwicklung der Unschärferelation ist ein abwegiger Zwang. Die Stringtheorie, das Wurmloch und alle anderen Ausbauten der theoretischen Physik sind mathematische Phantasien.

Albert Einstein ist das Vorbild des Scharfsinns, aber nicht der Vollender der Aufklärung. Dieser ist in jedem Menschen selbst.

Anmerkungen zu neuen Theorien der geläuterten Naturerfassung

Durch die Kreativität des menschlichen Geistes gibt es immer wieder neue Erfindungen zu machen, die theoretisch zu untermauern sind (Physik und Chemie). Durch die Ausdehnung des Universums gibt es immer wieder neue Galaxien und Sternensysteme zu entdecken (Astronomie). Durch den frischen Wind des Merkurs gibt es immer wieder neue Pflanzen- und Tierarten zu entdecken (Medizin und Biologie).